Das Team hinter Linara FairCare: Ein Interview mit der HR-Leiterin Barbara
Barbara, erzählen Sie uns ein wenig über sich. Wie sind Sie zu Linara FairCare gekommen und was hat Sie an diesem Unternehmen besonders angesprochen?
Ich kenne den Gründer Arne Petermann schon seit 14 Jahren, und er ist damals mit der Idee auf mich zugekommen, den Bereich Führungskräfteentwicklung aufzubauen und HR strategisch mitzugestalten. Das hat mich sofort angesprochen – nicht nur wegen der Aufgabe selbst, sondern weil ich gesehen habe, wie viel Gestaltungsspielraum und echtes Entwicklungspotenzial in Linara FairCare steckt.
Welche Rolle spielt HR Ihrer Meinung nach für die Entwicklung von Linara FairCare und für den Aufbau des Teams?
HR ist bei uns ein noch relativ neuer Bereich und wurde als klare Vision der Geschäftsführung aufgebaut – ich bin seit April 2025 dabei. Für mich ist HR ein zentraler Enabler: Wir schaffen Strukturen, entwickeln Menschen weiter und sorgen dafür, dass Wachstum nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ stattfindet. HR arbeitet neutral, biete Raum zur Entwicklung und hat alle Menschen gelichermaßen im Blick.
Bei Linara FairCare arbeitet ein internationales Team aus verschiedenen Ländern. Wie wirkt sich diese Vielfalt auf die Arbeit im Unternehmen und auf die Atmosphäre im Team aus?
Ich sehe Diversität als große Stärke. Durch meine eigene internationale Erfahrung – unter anderem über zehn Jahre in England und China sowie als IPMA Level C zertifizierte Projektmanagerin – weiß ich, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven sind. Diese Vielfalt macht unser Team offener, kreativer und menschlicher.
Wie hat sich Linara FairCare in der Zeit verändert, seit Sie hier arbeiten?
Wir sind stark gewachsen: mehr Mitarbeitende, vier Standorte. Gleichzeitig haben wir begonnen, Strukturen, Prozesse und Führungssysteme aufzubauen. Und trotzdem ist etwas ganz Wichtiges geblieben: die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Was ist Ihrer Meinung nach besonders wichtig, damit ein Team innerhalb eines Unternehmens effektiv zusammenarbeitet und sich gegenseitig unterstützt?
Für mich steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Ich glaube an „Compassion over Hierarchy“ – also daran, dass echtes Verständnis und Respekt wichtiger sind als starre Hierarchien. Wenn Menschen sich gesehen fühlen, entsteht automatisch bessere Zusammenarbeit.
Wie würden Sie das Team von Linara FairCare beschreiben? Was macht es Ihrer Meinung nach besonders?
Unser Team ist bunt, divers, offen und sehr engagiert. Diese Mischung aus unterschiedlichen Hintergründen und gleichzeitig einem gemeinsamen Ziel macht uns besonders.
Was inspiriert Sie persönlich am meisten in Ihrer Arbeit?
Mich inspiriert vor allem der Impact – sowohl nach außen durch die 24-Stunden-Betreuung als auch nach innen durch die Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Zu sehen, wie Menschen ihr Potenzial entfalten, ist für mich unglaublich motivierend.
Linara FairCare arbeitet im Bereich der Betreuung älterer Menschen. Warum ist diese Arbeit Ihrer Meinung nach heute so wichtig?
Die Betreuung älterer Menschen ist heute wichtiger denn je – und sie erfordert gleichzeitig Demut und Menschlichkeit. Es geht nicht nur um Versorgung, sondern um Würde, Nähe und echte Verbindung.
Was unterscheidet Linara FairCare Ihrer Meinung nach von anderen Agenturen in diesem Bereich?
Wir kombinieren ein Fördermodell nach §45a, das Selbstständigkeit stärkt, mit einem klaren Fokus auf Qualität – unter anderem durch unsere IQH-Standards und Kompetenzentwicklung. Das ist in dieser Form nicht selbstverständlich.
Welche Werte stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Linara FairCare?
Im Zentrum stehen für mich ganz klar Respekt, Offenheit und ein wertschätzender Umgang miteinander.
Und zum Abschluss: Was möchten Sie Menschen sagen, die darüber nachdenken, als Betreuungskraft in Deutschland zu arbeiten?
Sie haben die Möglichkeit, wirklich einen Unterschied zu machen. Es ist eine anspruchsvolle, aber unglaublich sinnstiftende Arbeit.